Heuschnupfen während der Schwangerschaft

Heuschnupfen während der Schwangerschaft kann sehr lästig sein, vor allem weil in der Frühschwangerschaft möglichst auf Medikamente verzichtet werden sollte. Wie sich die Allergie während der Schwangerschaft entwickelt ist nicht vorhersehbar. Durch den veränderten Hormonhaushalt kann der Heuschnupfen sich bessern, aber auch verschlechtern.

Viele Frauen fragen sich welche Maßnahmen sie gegen Heuschnupfen in der Schwangerschaft unternehmen dürfen.

Bei leichten Beschwerden genügt es manchmal schon die Pollen zu reduzieren. Dies kann man erreichen in dem man beispielsweise das Fenster beim Auto fahren geschlossen hält, sich vor dem Schlafen gehen die Haare wäscht und nicht bei offenem Fenster schläft. Unbedenklich sind auch Nasentropfen mit Kochsalzlösungen. Bei stärkeren Beschwerden könne man aber auch laut Experten frei verkäufliche Antihistaminika anwenden. Doch besonders im ersten Schwangerschaftsdrittel sollte Medikamente nur in Absprache mit einem Arzt verwendet werden.

Sollte es zu einem Asthmaanfall kommen, greift der Arzt meist medikamentös ein. Denn Asthmaanfälle führen unter Umständen zu Komplikationen während der Schwangerschaft. Zudem könnte das Wachstum des Kindes beeinträchtigt werden.

Wenn Heuschnupfen erstmalig während der Schwangerschaft auftritt, wird der Arzt durch genaues Erfragen der Symptome sowie des Ortes und Zeitpunktes ihre Auftretens die Diagnose stellen.

Hauttests und Allergietests sollten während der Schwangerschaft wegen der Gefahr eines allergischen Schocks nicht durchgeführt werden.

Viele werdende Mütter haben die Sorge, dass das Kind später ebenfalls unter Heuschnupfen leidet. Studien haben gezeigt, dass das Risiko eine Allergie zu entwickeln, zischen 20 und 40 Prozent höher ist, wenn ein Elternteil allergisch ist. Sind beide Eltern Allergiker, ist das Risiko sogar um 40 bis 60 Prozent erhöht.

Um eine Allergie des Kindes zu verhindern oder hinauszuzögern, kann man aber auch einige Dinge unternehmen. Wichtig ist beispielsweise eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse, Haustierverbot im Babyzimmer und nicht mehr zu rauchen. Mit dem Rauchen aufzuhören ist die einzige Maßnahme, mit der werdende Mütter nachweislich das Allergierisiko des Kindes reduzieren können.

Bild-Quelle:

http://www.flickr.com – The Humanaught

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