Aufbewahrung von Heilkräutern

Wenn man die Kraft der Heilpflanzen über längere Zeit nutzen will ist es wichtig zu wissen, wie diese durch Trocknung haltbar gemacht werden können.  Auch die Lagerung erfordert einiges Know-how.

Ernte von Heilkräutern

Am besten werden Heilkräuter am frühen Morgen gesammelt und natürlich nur an Stellen die frei von Abgasen oder Hundekot sind. Wichtig dabei ist, in Naturschutzgebieten darf nicht gesammelt werden. Am besten eignet sich sowieso der eigene Garten zum Anbau der Kräuter.  Am besten immer die oberen Teile der Pflanze ernten und nur von Pflanzen dessen Aussehen man kennt, denn es kann leicht zu  gefährlichen Verwechslungen kommen.  Nach der Ernte werden die Kräuter in Körben oder Stofftaschen verstaut, Plastiktüten sind ungeeignet.

Trocknung der Heilkräuter

Die frisch geernteten Kräuter sollten sofort weiterverarbeitet werden. Das Beste ist die Kräuter zu trocknen, dazu hängt man sie für ca. eine Woche in einem dunklen Raum auf, wenn eine Pflanze bei Berührung zerbröselt. Man kann die Blätter der Pflanzen auch gut auf einem Leinentuch ausbreiten und dort trocknen lassen.  Die Blüten trocknet man am besten auf einem Blatt Papier, an einem dunklen Ort. Sie sollten dann vor direkter Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit geschützt gelagert werden. Am besten eignen sich zur Aufbewahrung Glas- oder Keramikbehälter.  Wenn man aus den getrockneten Blättern später Tee machen möchte gibt man die Blätter noch einmal für ca. vier Wochen in ein verschlossenes Gefäß, die Kräuter verlieren so Wasserstoff und der Tee schmeckt kräftiger.

Durch eine Sachgerechte Lagerung verlängert sich die Haltbarkeit der Kräuter. Spätestens nach einem Jahr sollten sie aber durch neue Kräuter ersetzt werden.

Speisekräuter können auch Portionsweise eingefroren werden, die Farbe bleibt so besser erhalten. Das eignet sich aber nicht für Heilkräuter, da so die heilenden Inhaltsstoffe verloren gehen.

[JN]

Bild: Ulrike-Linnenbrin/Pixelio.de

Kommentar zu “Aufbewahrung von Heilkräutern”

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