Weight Watchers. Punkte zählen lässt Pfunde purzeln

Weihnachten liegt hinter und der Sommer vor uns. Und mittendrin tummeln sich ganz ohne Scham ein paar Speckröllchen. Weihnachten hängt noch auf den Hüften. Seufz! Frau gefällt das gar nicht und sie sucht verzweifelt nach Tipps, um den Pfunden endlich Adieu sagen zu können. Gesund sollte so eine Diät aber schon sein, satt machen, Leckereien bereit halten, Spaß machen und wenn es geht, ganz ohne JoJo-Effekt auskommen. Das wäre toll. Puh, ziemlich viele Anforderungen. Eine Lösungsidee haben wir hier für Dich: Weigth Watchers.

Weight Watchers. Der Anfang

Ganz am Anfang steht die Hausfrau Jean Nidetch aus New York. Sie hatte nämlich die Idee: gemeinsam abnehmen! 1970 fand dann das erste Treffen in Düsseldorf statt. Das Ziel war identisch: Mit Genuss und FAST ohne Verzicht gemeinsam abnehmen. Und so ist es bis heute geblieben. Am Anfang steht der Wille, die Essgewohnheiten grundlegend umzukrempeln. Dann braucht es Disziplin und Durchhaltevermögen und dann, ja dann darf fleißig gezählt und gerechnet werden. Bis zu einem Kilo in der Woche kann der Diätteilnehmer mit Weight Watchers verlieren. Sind die Pfunde erfolgreich gepurzelt, ist das nächste Ziel, das neue Gewicht auch zu halten.

Das Punkte-System

Weight Watchers arbeitet mit dem Points-System. Das funktioniert so: Jede Person hat eine bestimmte Anzahl an Basis-Punkten pro Tag zur Verfügung, die sich aus Geschlecht (Männer dürfen mehr essen…), Größe, Gewicht sowie Tagesaktivität (Bürojob oder immer in Bewegung?) errechnen. Mit Sport kann das Punktekonto aufgefüllt werden. Die Anzahl der Punkte hängt von der Sportart und der Dauer der Ausübung ab. Zusatzpunkte können über die Woche angespart werden, damit am Wochenende mehr geschlemmt werden darf. Recht flexibel also.

Und dann gibt es da noch die Punktebibel, offiziell ProPoints-Plan. Hier finden sich, akribisch aufgelistet, alle Lebensmittel mit Punktewert. Der Punktewert wird mit einer speziellen Formel berechnet und ist abhängig von Fett-, Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Ballaststoffgehalt.

In der Praxis

Beispielrechnung: Person X darf 25 Punkte essen. Sie frühstückt ein Brötchen (2) mit Erdnusscreme (1), dazu eine Banane (2) und ein Ei (2). Also startet sie mit 7 Punkten in den Tag. Bleiben noch 18 Punkte übrig. Zum Mittagessen gibt es ein Frikadellenbrötchen (8). Bleiben noch 10 Punkte. Zwischendrin noch ein Schokoriegel (5) und zum Abendessen einen Cheesburger (6,5). Oje, das sind 1,5 Punkte im Minus. Also schnell eine halbe Stunde joggen gehen oder am kommenden Tag die 1,5 Punkte weniger essen. Unser Beispiel zeigt, dass man zum einen wirklich alles essen darf, vorausgesetzt man rationiert bewusst und zum anderen die Punkte wirklich schnell erreicht sind. Die Lösung dafür ist Obst und Gemüse. Fast alle Sorten (ausgenommen z.B. Avocados, Bananen, Kirschen…) haben nämlich 0 Punkte. Das heißt, man wird gesund satt, darf trotzdem sündigen und hat keinen Nährstoffmangel.

Teilnahmemöglichkeiten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um bei Weigth Watchers mitzumachen. Es gibt regelmäßige Treffen in der Nähe, bei denen man Gleichgesinnte und Sportfreunde trifft oder man entscheidet sich für die etwas anonymere Onlinevariante. Beide Angebote können auch kombiniert werden – Preis um die 39€ im Monat. Weitere Angebote sind 14-tägige Coachingkurse, Monatsabonnements und einiges mehr. Spezielle Punkte-Kochbücher, Süßigkeiten, ein Punkte-Taschenrechner und der ProPoints-Plan helfen, auf Kurs zu bleiben.  Billig ist das alles zwar nicht, aber es hilft bei der Durchführung der Diät. Neugierige finden online von den WeightWatcher-Fans immer wieder Basis-Listen zum Stöbern. Für den ersten Einblick sind sie klasse.

Fazit: Diese Diät entwickelt ein ganz neues Bewusstsein für das Essen. Die Teilnehmer schätzen mehr, was sie essen und essen bewusster. Zudem lernen sie die Fettnäpfchen und deren gesunde Alternativen kennen. Und Gemüsesticks vorm Fernseher können auch total lecker sein.

[AKL]

Bild: Ernst Rose / pixelio.de

3 Kommentare zu “Weight Watchers. Punkte zählen lässt Pfunde purzeln”

  1. […] und Fluoride senken das Risiko für Karies und die enthaltenen Catechine das Plaque-Risiko. Beim Abnehmen sollen die Catechine ebenfalls unterstützend zur Seite stehen. Grüner Tee soll zudem eine […]

  2. […] unbemerkt bleiben. In machen Fällen lassen sich Oberbauchschmerzen, Krämpfe, Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme, Magen- oder Darmerkrankungen sowie Juckreiz im Analbereich […]

  3. […] ist und welche Therapie geeignet ist. Diese kann dann aus gezieltem Muskel- oder Blasentraining, Abnehmen bei Übergewicht, einer Östrogenbehandlung nach der Menopause, dem Verabreichen bestimmter […]