Starkes Schwitzen – Hyperhidrosis

Was ist Hyperhidrosis

Als Hyperhidrosis oder Hyperhidrose wird das übermäßige Schwitzen bezeichnet, welches lokal oder generell auftreten kann. Schwitzen ist eine normale Funktion für den Organismus. Dadurch wird die Körpertemperatur geregelt. Verläuft aber die Schweißproduktion unkontrollierbar, so geht man vom Krankheitsbild Hyperdrosis aus. Die Erkrankung wird in drei Schweregrade unterteilt. Hierbei ist die Stärke der Schweißproduktion ausschlaggebend.
Ursachen – die Hyperhidrosis wird in zwei Arten aufgeschlüsselt.

  • Die Primäre ist die lokale Schweißproduktion. Die Ursachen sind aber derzeit noch unbekannt. Nur bei einer nervlich bedingten Fehlfunktion, welches auch gleichzeitig die Ausnahme ist, ist die Ursache bekannt.
  • Die Sekundäre, die sich über den gesamten Körper zieht, kann verschiedene Ursachen haben. Zunächst können hormonelle Störungen der Grund für eine Hyperhidrosis sein. Eine Schilddrüsenüberfunktion oder die Wechseljahre, wobei Frauen häufiger betroffen sind, verursachen in der Regel auch unkontrolliertes Schwitzen. Aber auch Übergewicht oder Kreislaufprobleme können das Krankheitsbild auslösen. Medikamente, wie Psychopharmaka oder Kortikoide tragen einen erheblichen Teil dazu bei, dass die Hyperhidrosis sich entwickelt.

Diagnose und Behandlung

Läßt die unkontrollierte Schweißproduktion nicht nach, so ist eine ärztliche Diagnose erforderlich. Gerade bei einer Schilddrüsenüberfunktion sollte unbedingt behandelt werden, da das Schwitzen lediglich ein Symptom, aber nicht die Ursache ist. Die Fehlfunktion wirkt sich auch auf den gesamten Organismus aus, so dass eine Behandlung erforderlich ist. Ist die vermehrte Schweißproduktion allerdings auf die Einnahme bestimmter Medikamente zurückzuführen, so kann der behandelnde Arzt eine Umstellung auf andere Präparate anweisen. Eine medikamentöse Behandlung erfolgt ebenso zur Neutralisierung der Symptome als Folge des Klimakteriums, also der Wechseljahre der Frau.

Frauen sind stärker betroffen

Frauen neigen öfter dazu, hormonelle Erkrankungen zu bekommen. Ist die Ursache aber geklärt und eine Therapie vorgeschlagen, so lässt sich die Hyperdrosis gut behandeln, da sie in den meisten Fällen eine Begleiterscheinung ist. Sollten die Ursachen allerdings einer anderen Ursachen zugrunde liegen, so werden andere Maßnahmen erforderlich. Entsprechend des Ausmaßes der Erkrankung, kann es durchaus auch zu einem operativen Eingriff kommen, wobei Schweißdrüsen entfernt werden, um die Schweißproduktion zu verringern. Behandeln lässt sich das Krankheitsbild mit Hilfe der modernen Medizin sehr gut.

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Bild: © Kitty – Fotolia.com

2 Kommentare zu “Starkes Schwitzen – Hyperhidrosis”

  1. […] sie in welcher Situation ins Schwitzen geraten. Sogar ist in Studien festgestellt worden, dass die Frauen so schnell schwitzen wie die Männer. Es kommt daher, dass die Frauen einen geringeren Wasseranteil im Körper aufweisen. In vielen […]

  2. Übersichtlicher Beitrag zum Krankheitsbild Hyperhidrose, dass bei vielen Betroffenen, die stark schwitzen ,nicht wirklich bekannt ist.
    Interesssant ist die Tatsache, dass Frauen stärker betroffen sind als Männer. Nattürlich auch durch die hormonelle Situation, die durch die
    Wechseljahre ausgelöst wird. Die Behandlungsmöglichkeiten sind leider
    etwas knapp beschrieben. Hier gibt es durchaus mehr Möglichkeiten, als sich die Schweißdrüsen entfernen zu lassen: Iontophorese, Aluminiumchlorid, Medikamente, die die Schweißproduktion hemmen usw. Es kommt natürlich auch immer darauf an, wo und wie viel man schwitzt..