Schnarchen bei Frauen


Dass Männer öfter Probleme mit Schnarchen haben, ist allseits bekannt. Doch manchmal trifft es auch Frauen und das ist vielen Frauen in der Regel noch unangenehmer aber nicht ungewöhnlich. Ein Viertel der Frauen zwischen dem Alter von 30 und 39 schnarchen. Der nervige Schnarchton entsteht durch das Gewebe im Rachen, was durch das Einatmen zu flattern anfängt. Schnarchen entsteht somit überwiegend im Rachenraum und wenn durch den Mund geatmet wird. Der sogenannte Gaumensegel, der die Mund- und Nasenhöhle voneinander trennt, kann sehr schnell in Schwingung geraten. In manchen Fällen sind auch vergrößerte Mandeln, verstopfte Nasennebenhöhlen oder Polypen der Grund für das Schnarchen. Doch es gibt noch viele weitere Ursachen, die Schuld am Schnarchen haben können.

Schnarchen Frauen und Männer unterschiedlich?
Warum Männer mehr Schnarchen als Frauen konnte noch nicht genau geklärt werden. Man vermutet jedoch, dass die weiblichen Hormone dabei eine wichtige Rolle spielen.

Tipps gegen Schnarchen

Wer in Rückenlage schläft, der schnarcht häufiger. Denn dabei werden Unterkiefer und Zunge nach unten gedrückt. Dadurch wird es im Rachenraum enger. Daher sollte man sich beim Einschlafen besser auf die Seite legen. Auch Alkohol verursacht oft Schnarchen. Denn Alkohol sorgt dafür, dass die Muskeln aufgelockert werden. Somit sollte lieber zu Wasser anstatt zu Alkohol gegriffen werden. Auch Nikotin kann ein Auslöser sein. Denn beim Rauchen werden die Schleimhäute gereizt und so können deutlich leichter Schwellungen entstehen. Außerdem vermutet man, dass Nikotin ähnlich wie Alkohol das Gewebe lockert. Ein weiterer wichtiger Aspekt, der das Schnarchen negativ beeinflusst, ist das Abendprogramm, denn wer in der Regel schlecht schläft, der neigt auch schneller zum Schnarchen. Hilfreich kann es sein vor dem Bett gehen entspannende Tätigkeiten, wie ein heißes Bad, einzuplanen. Außerdem sollten üppige Mahlzeiten gemieden werden. Auch bestimmte Medikamente können schuld sein, so beispielsweise Arzneimittel gegen Allergien, Husten oder Übelkeit. Daher sollte vor der Einnahme gründlich der Beipackzettel gelesen werden. Viele Frauen leiden unter Schnarchproblemen, weil sie überwiegend durch den offenen Mund atmen. Wer erkältet ist, kann mit einer Nasenspülung für Abhilfe sorgen. Was auch schnell hilft sind Nasensprays. Nasensprays sollten jedoch nicht über einen längeren Zeitraum genutzt werden, da sonst die Nasenschleimhaut darunter leidet. Was viele nicht wissen, Übergewicht kann auch dazu führen, dass sich der Rachen verengt. Somit führt jedes Kilo weniger zu ruhigen Nächten.

Ab wann wird Schnarchen gefährlich?

Schnarchen kann jedoch auch gefährlich werden, nämlich dann wenn man durch das Schnarchen unregelmäßig schläft und morgens total gerädert aufwacht. Wer den Tag über dann immer noch müde ist, bei dem kann es sich um eine Schlafapnoe handeln. Bei dieser Erkrankung schließen sich die Atemwege bis zu hundert Mal in der Nacht, das führt wiederum dazu, dass man ständig aufwacht um weiter zu atmen. Wenn dieser Verdacht besteht, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

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Kommentar zu “Schnarchen bei Frauen”

  1. [...] von den Schnarchgeräuschen der Männer. Deshalb können beide Geschlechter auf ähnliche Anti-Schnarchmittel zurück [...]