Gesunde Kleidung


In unserer modernen Welt wird viel Wert darauf gelegt, immer gut gekleidet zu sein. Der Käufer erwartet preisgünstige Mode im tollen Design, pflegeleicht, farbig, formbeständig und knitterfrei soll sie außerdem sein. Alle diese Kriterien können jedoch ohne den Einsatz von Chemie nicht erfüllt werden. Wer macht sich schon große Gedanken darüber, wie gesund die Materialien sind, aus denen unsere Kleidungsstücke hergestellt sind oder dass davon sogar Bedrohungen für den Menschen ausgehen können? Damit die Mode erschwinglich bleibt, werden oft Chemiefasern verwendet, die bei Kontakt mit der Haut zu Ekzemen, Reizungen oder Allergien führen können. Doch was nützt das schickste T-Shirt oder Kleid, wenn im Dekolleté rote Flecken entstehen? Es empfiehlt sich, vor dem Kauf das Etikett zu lesen und auf die Stoffauswahl zu achten.

Wer kann schon unterscheiden, was eine Chemiefaser und was Naturfaser ist? Die unterschiedlichen Angaben in den Etiketten sind recht verwirrend. Naturfasern werden direkt aus pflanzlichen Rohstoffen wie Baumwolle, Leinen, Hanf oder Ramie sowie aus tierischen Rohstoffen wie Schafwolle, Tierhaaren oder Seide gewonnen. Chemiefasern wie Polyamid, Polyester, Polyacryl und Elastan entstehen auf der Basis von Erdölprodukten, aus Zellulose entstehen Modal, Acetat oder Viskose. Bei der Bezeichnung Eulan, filzfrei, easywash, bügelfrei, wash&wear, flammhemmend, eulanisiert oder santisized ist Vorsicht geboten. Bei Kleidungsstücken mit diesen Angaben wurden hauptsächlich chemische Zusätze zur Veredelung der Textilien verwendet. Diese können Hautreizungen hervorrufen und stehen im Verdacht, die Gesundheit des Nervensystems zu schädigen und sogar krebsauslösend zu wirken.

Untersuchungen haben gezeigt, dass jedes dritte Kleidungsstück mit Schadstoffen belastet ist und Giftrückstände aufweist, die in die Haut eindringen und das Immun- oder Hormonsystem angreifen können. Besonders bei Niedrigpreiskleidung aus Übersee ist Vorsicht geboten. Seiner Gesundheit zuliebe sollte das Motto weniger ist mehr zählen, lieber weniger Kleidungsstücke im Schrank, dafür aber etwas mehr dafür ausgeben und nicht jeden Modetrend gleich mitmachen. Der Aufdruck separat waschen zeigt, dass die Farbstoffe schlecht haften. Neue Teile unbedingt vor dem ersten Tragen waschen, besonders Unterwäsche. Für alle Kleidungsstücke, die direkt auf der Haut getragen werden, sind Naturfasern wie Baumwolle, echtes Leinen, Seide oder Wolle zu empfehlen. Auch gebleichte Stoffe sind wegen ihrer chemischen Bestandteile erheblich gesundheitsgefährdend.

Gesunde Kleidungsstücke tragen die Bezeichnung Naturtextil oder Textiles Vertrauen nach Öko-Tex-Standard 100. Natürlich haben gesunde und schöne Stücke ihren Preis, sie halten bei entsprechender Pflege jedoch oft sehr viel länger. Mode soll individuell sein und bequem sitzen. Öko-Kleidung heißt heutzutage nicht mehr Schlabberpulli in fahlen Farben, sondern chice und natürliche Mode in bunten Farben und modernen Schnitten. Natürliche Mode, die dem Käufer gefällt, führt zu einem umweltbewußten Konsumverhalten. Hier kann man chicke und gesunde Damenmode mit Preisvorteilen online bestellen.

Bild: © PhotoSG – Fotolia.com

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